Die großen Öl- und Rohstoffkonzerne siedeln ihre Tochtergesellschaften häufig in Steueroasen oder in Ländern mit laxer Steuergesetzgebung an. 2083 der 6038 Tochtergesellschaften - 34,5 Prozent - der zehn größten Unternehmen seien in Ländern börsennotiert, wo sie "mit komplizierten Eigentumsstrukturen Umsätze und Gewinne verheimlichen" könnten, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Organisation Publish What You Pay (PWYP). Zu den zehn untersuchten Konzernen gehören demnach etwa die Ölfirmen ExxonMobil und Shell sowie die Minenbetreiber Glencore International und Rio Tinto.



