Der österreichische Kanzler Werner Faymann hält eine Staatspleite Griechenlands für möglich. Er könne eine Pleite nicht ausschließen, weil er nicht wisse, ob die griechische Bevölkerung den Sparkurs von Ministerpräsident Giorgos Papandreou mittragen werde, sagte Faymann am Sonntag im Fernsehsender ORF. Trotzdem sei eine Staatspleite das ungünstigste Szenario. So etwas "soll man sich nicht wünschen", sagte Faymann. Er hoffe, dass Griechenland und die Europäische Union keinen Plan B bräuchten. Um die griechische Schuldenkrise zu lösen, müsse Papandreou seine Sparpläne durchsetzen und eine Mehrheit für die Reformen im Parlament bekommen.



