Der von einem Finanzskandal erschütterte japanische Elektronikkonzern Olympus hat einem Pressebericht zufolge rund 20 ehemalige und amtierende Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats auf Schadenersatz verklagt. Die Entschädigungssumme belaufe sich auf bis zu eine Milliarde Dollar (790 Millionen Euro), berichtete am Montag die Zeitung "Yomiuri Shimbun" unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertraute Kreise. Der Konzern reichte die Klagen demnach am Sonntag ein; auch Ex-Aufsichtsratschef Tsuyoshi Kikukawa und sein Nachfolger Shuichi Takayama sollen zur Verantwortung gezogen werden.