Bereits einen Tag vor der Präsidentschaftswahl hat die Opposition in Weißrussland Manipulationsvorwürfe erhoben. "Diese Wahl ist weder frei noch rechtmäßig", beklagte der Oppositionskandidat Wladimir Nekliajew am Samstag bei einer Pressekonferenz mit seinem Mitbewerber Andrej Sannikow. Sie warfen Amtsinhaber Alexander Lukaschenko vor, sich im Vorfeld des Urnengangs am Sonntag das Wahlsystem zunutze zu machen. Dieses sieht vor, dass die Wähler schon Tage vor der Abstimmung ihr Kreuz machen dürfen. Die Opposition beschuldigt den Amtsinhaber, die bereits abgegebenen Stimmzettel vor der Auszählung austauschen zu lassen und damit seinen Sieg abzusichern.



