Die Einigung der schwarz-gelben Koalition auf neue Zuverdienstgrenzen für Hartz-IV-Empfänger ist von der Opposition als Ausweitung des Niedriglohn-Sektors kritisiert worden. Die Regierungspläne zielten auf "eine Ausweitung von faktischen Kombi-Löhnen" und führten "zu einem dauersubventionierten Arbeitsmarkt", erklärte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles am Freitag in Berlin. "Hier wird viel Geld ausgegeben, ohne dass es den Menschen hilft, ihre Hilfebedürftigkeit gänzlich zu überwinden." Zeitgleich streiche die Bundesregierung massiv bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Im Ergebnis gebe es damit "für immer mehr Langzeitarbeitslose immer weniger Chancen".



