Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat die Türkei aufgefordert, ihre Mediengesetze zu reformieren und dutzende inhaftierte Journalisten freizulassen. "Derzeit sitzen über 40 Journalisten im Gefängnis, hunderten weiteren droht das gleiche Schicksal", heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Auszug eines Briefs der OSZE-Pressefreiheitsbeauftragten Dunja Mijatovic an den türkischen Außenminister. Demnach verfolge die OSZE "mit zunehmender Sorge" die steigende Zahl von Gerichtsverfahren gegen Pressevertreter. Würden Berichte über sensible Themen, veröffentlichte Geheimdokumente und Kritik an den Behörden auch weiterhin bestraft, entmutige dies den kritischen Journalismus.



