Die Entwicklungsorganisation Oxfam hat Fortschritte bei der UN-Klimakonferenz in Cancún eingefordert, um die Zunahme schwerer Unwetter wie die Überschwemmungen in Pakistan und die Hitzewelle in Russland zu verhindern. In den ersten neun Monaten dieses Jahres seien etwa 21.000 Menschen bei solchen Katastrophen in aller Welt ums Leben gekommen, heißt es in einem Bericht, den Oxfam am Montag zum Auftakt der Beratungen im mexikanischen Cancún veröffentlichte. Dies seien mehr als doppelt so viele Todesopfer wie im gesamten Vorjahr. Diese Entwicklung werde sich wahrscheinlich weiter verstärken, da der "Klimawandel seinen Griff verstärkt", erklärte der Autor des Berichts, Tim Gore.



