Die schützende Ozonschicht über der Arktis hat in diesem Winter einen Rekordverlust erlitten. Wie die Weltwetterorganisation (WMO) am Dienstag in Genf mitteilte, gab es zwischen dem Beginn des Winters und Ende März einen Rückgang um 40 Prozent, zuvor hatte der Rekord der Zerstörung der Ozonschicht bei 30 Prozent im Laufe eines Winters gelegen. Die WMO hatte dazu Beobachtungen am Boden sowie per Satellit angestellt. Die Ozonschicht schützt die Erde vor UV-Strahlen. Durch ihren Abbau, das sogenannte Ozonloch, steigt die Gefahr von Hautkrebs und Sonnenbrand. Die Strahlen zerstören zudem die Vegetation auf der Erde.



