Papst Benedikt XVI. hat im thüringischen Pilgerort Etzelsbach an die schwierige Lage der Christen in der früheren DDR erinnert. Die Menschen der Region Eichsfeld, in der Etzelsbach liegt, hätten immer die Gewissheit gehabt, dort "eine offene Tür und eine Stätte inneren Friedens zu finden", sagte der Papst am Freitagabend bei einem Gottesdienst. An der Marienvesper zur Verehrung der Gottesmutter nahmen rund 90.000 Gläubige teil. Maria sei "eine Mutter, die das größte aller Leiden erfahren hat, alle unsere Nöte mitempfindet und mütterlich auf ihre Überwindung sinnt", sagte Benedikt.