Wirbel um Paris Hilton am Rande der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika: Das Jetset-Girl wurde nach dem Viertelfinalspiel Niederlande-Brasilien in Port Elizabeth am Freitagabend wegen des Verdachts auf Besitz von Marihuana festgenommen. Gegen Mitternacht wurde sie einem eigens zur WM eingerichteten Gericht vorgeführt und wieder auf freien Fuß gesetzt, nachdem eine Begleiterin gestand, dass der Stoff ihr gehörte. Die mitbeschuldigte Jennifer Rovero habe "den Besitz von Cannabis eingeräumt und sich schuldig bekannt", sagte eine Polizeisprecherin. Sie sei zu 1.000 Rand (rund 100 Euro) Geldstrafe, ersatzweise 30 Tage Haft, verurteilt worden. Der Vorwurf gegen Hilton sei fallengelassen worden.
Nach ihrer Festnahme hat Hilton das Vorgehen der Polizei kritisiert und nun offenbar keine Lust mehr auf das WM-Gastgeberland Südafrika. "Es ist absolut lächerlich, was man mit mir gemacht hat für rein gar nichts. Aber ich bin es ja gewohnt, dass ich als Prügelknabe herhalten muss", twitterte die Hotel-Erbin am Montag.
Direkt nach ihrer Anhörung bei der Polizei in Port Elizabeth hatte das Glamour-Girl noch bekundet, dass sie Südafrika "weiter liebe". Doch die geharnischten Kommentare auf ihrem Twitter-Account haben Paris Hilton nun aber offenbar dazu verleitet, die Polizisten zu attackieren.
Nach Polizei-Angaben waren die Hotel-Erbin und ihre Freundin, das ehemalige Playboy-Playmate Jennifer Rovero, nach dem Besuch des WM-Viertelfinals Brasilien-Niederlande (1:2) am Freitag in Port Elizabeth aufgegriffen worden, nachdem der Geruch von Marihuana festgestellt worden war, so Polizei-Sprecherin Sally de Beerwhen.
Während Hilton straffrei blieb, wurde Rovero des Besitzes von Marihuana schuldig befunden. Sie wurde zu einer Geldbuße von umgerechnet 100 Euro oder 30 Tagen Gefängnis verurteilt. Sie entschloss sich, die Geldstrafe zu bezahlen.



