Die französische Regierung setzt demonstrativ ihren harten Kurs in der Sicherheitspolitik fort. Innenminister Brice Hortefeux ging in der Nacht zum Donnerstag mit Polizisten in der Alpenstadt Grenoble auf Streife, wo es vor rund drei Wochen zu schweren Ausschreitungen in einem Problemviertel gekommen war. Um die öffentliche Sicherheit in dem ostfranzösischen Gebiet zu erhöhen, setzte er außerdem eine Regionale Eingreifgruppe (GIR) ein, in der Polizisten, Zoll, Steuer- und Arbeitskontrolleure sowie erstmals auch Mitarbeiter von Kranken- und Familienkassen zusammenarbeiten. Auch ein Spezialist gegen Dokumentenfälschung ist in der Gruppe für den Verwaltungsbezirk Isère dabei.