Die Klausurtagung der FDP-Fraktion in Berlin wird vor allem von Personalspekulationen dominiert. Bis zum Morgen stand jedoch noch kein Herausforderer für die umstrittene Fraktionschefin Birgit Homburger fest.
Begleitet von Personalspekulationen über die künftige Fraktionsspitze haben die Abgeordneten der FDP im Bundestag am Montag in Berlin ihre Klausurtagung fortgesetzt. Bis zum Morgen habe noch kein Herausforderer eine Kandidatur gegen die umstrittene Fraktionschefin Birgit Homburger erklärt, berichteten mehrere Abgeordnete vor Beginn der Sitzung. Homburger selbst äußerte sich zunächst nicht zu der Frage, ob sie noch einmal für den Fraktionsvorsitz kandidieren wolle.
Es sei auf der Sitzung am Montag "mit allem zu rechnen", sagte der Abgeordnete Patrick Kurth. Er fände es "gar nicht so falsch", wenn bei der Neuwahl der Fraktionsspitze am Dienstag mehrere Kandidaten für den Vorsitz zur Auswahl stünden. Sein Fraktionskollege Martin Lindner würdigte Homburgers Entscheidung zur Neuwahl der Fraktionsspitze als "mutigen Schritt". Er forderte Homburgers Kritiker auf, noch am Montag ihre Kandidatur für den Fraktionsvorsitz zu erklären. Die gegenwärtige Personaldebatte müsse rasch beendet werden.
Auch der Abgeordnete Otto Fricke forderte ein Ende der Personalquerelen. "Wir müssen gucken, dass wir uns jetzt um die Inhalte kümmern", sagte er. Zu Spekulationen, er selbst könnte in den Fraktionsvorsitz wechseln, äußerte er sich nicht. Das Vorziehen der ursprünglich erst für den Herbst vorgesehenen Wahl der Fraktionsspitze war am Sonntag beschlossen worden. Hintergrund ist die nicht nachlassende Kritik an Fraktionschefin Homburger, die am Wochenende auf dem Parteitag ihres Landesverbands Baden-Württemberg nur knapp als Landeschefin bestätigt worden war.
Auch der Abgeordnete Otto Fricke forderte ein Ende der Personalquerelen. "Wir müssen gucken, dass wir uns jetzt um die Inhalte kümmern", sagte er. Zu Spekulationen, er selbst könnte in den Fraktionsvorsitz wechseln, äußerte er sich nicht. Das Vorziehen der ursprünglich erst für den Herbst vorgesehenen Wahl der Fraktionsspitze war am Sonntag beschlossen worden. Hintergrund ist die nicht nachlassende Kritik an Fraktionschefin Homburger, die am Wochenende auf dem Parteitag ihres Landesverbands Baden-Württemberg nur knapp als Landeschefin bestätigt worden war.