Die peruanische Regierung hat in Teilen des Amazonas-Gebiets den Ausnahmezustand verhängt. Als Grund gab die Regierung am Dienstag (Ortszeit) in Lima unter anderem die Machenschaften von Drogenhändlern und Rebellen in der Region an. Der Ausnahmezustand solle die Bevölkerung unter anderem vor verbliebenen Anhängern der zerschlagenen maoistischen Rebellenorganisation Leuchtender Pfad schützen. Der Ausnahmezustand gilt für 60 Tage in den Bezirken Cholon, Monzon und Leoncio Prado.