Die Piratenpartei strebt nach der Bundestagswahl 2013 eine Regierungbeteiligung an. Ihr Bundesvorsitzender Sebastian Nerz sagte am Mittwoch in Berlin, es gebe ein klares Ja auf die Frage, "ob wir uns vorstellen können, nach der Wahl in Koalitionsverhandlungen zu gehen". Nerz sagte mit Blick auf Umfragewerte von bis zu acht Prozent auf Bundesebene, dies zeige, dass die Piratenpartei keine "Eintagsfliege" sei. Ihre Themen stießen auf breites Interesse. "Wir sind keine Netzpartei, wir sind eine sozialliberale Grundrechtspartei", sagte der Chef der Piratenpartei.