Mehr als 1000 Menschen in Nordkorea sind nach Angaben einer Exilantenorganisation verhaftet worden, weil sie südkoreanische Filme und Fernsehsendungen geguckt haben. Wie die nordkoreanische Organisation North Korea Intellectuals Solidarity (NKIS) am Montag in Seoul mitteilte, befinden sich die rund 1200 Häftlinge im Gefängnis der Stadt Kaechon im Nordwesten des Landes. Die Exilantenorganisation beruft sich dabei auf eine Quelle innerhalb des Gefängnisses. Das Regime in Pjöngjang versuche so, den Einfluss ausländischer Popkultur zurückzudrängen.