In Zypern haben die Behörden am Donnerstag mit Hochdruck nach dem im Zusammenhang mit der US-russischen Spionageaffäre untergetauchten Verdächtigen gefahndet. Alle Häfen und Flughäfen der Insel sowie die Pufferzone zur Türkischen Republik Nordzypern wurden streng überwacht, wie aus Polizeikreisen verlautete. Der untergetauchte Kanadier könnte versuchen, vom griechisch-zyprischen Teil in das Gebiet im Norden der Mittelmeerinsel zu gelangen. Denn da die Türkische Republik Nordzypern international nicht als Staat anerkannt wird, bestehen auch keine Auslieferungsabkommen mit anderen Ländern.