Die tschechische Regierung schließt einen Verzicht auf den geplanten Ausbau des Atomkraftwerks Temelin nicht aus. Die Projekte der drei Bewerber um den Auftrag zum Ausbau hätten alle "große Probleme", sagte der Regierungsbeauftragte für den Temelin-Ausbau, Vaclav Bartuska, der Zeitung "Dnes" vom Samstag. "Wir werden unsere endgültige Entscheidung 2013 treffen. Und diese kann auch sein, dass wir nicht bauen", betonte Bartuska. Um den Bau zweier neuer Reaktoren in Temelin bewerben sich die US-Gruppe Westinghouse, der französische Konzern Areva und das russische Unternehmen Atomstroiexport.