Die Verbraucherpreise in China steigen trotz staatlicher Maßnahmen weiter kräftig an. Im Mai erreichte die Inflationsrate mit 5,5 Prozent den höchsten Wert seit fast drei Jahren, wie das Nationale Statistikamt in Peking am Dienstag mitteilte. Vor allem Lebensmittel wurden nach langer Trockenheit und Überschwemmungen in Zentral- und Südchina erheblich teurer. Betroffen von den steigenden Preisen sind damit vor allem die Armen, die einen Großteil ihres Geldes für Lebensmittel ausgeben müssen. Der Staat fürchtet daher soziale Unruhen.