Die Deutschen schauen einer Studie zufolge im Supermarkt seltener auf den Preis als bisher angenommen. Kunden strafen die Läden nur bei einer begrenzten Zahl von Waren wie etwa Kaffee, Schokolade oder Butter bei Preiserhöhungen mit einem Absatzrückgang, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und SAP Deutschland hervorgeht. Bei vielen anderen Produkten seien sie bei entsprechender Leistung dagegen sogar bereit, überdurchschnittlich hohe Preise zu zahlen. Damit hätten Supermärkte die Möglichkeit, sich gegenüber Discountern bei diesen Produkten höhere Gewinnmargen zu sichern.