Das im November 2009 angekündigte gemeinsame Projekt des Versandhandel-Konzerns Otto und des Friedensnobelpreis-Trägers Muhammad Yunus in Bangladesch hat mit unerwartet großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Der Zeitplan für die Umsetzung der "Fabrik der Zukunft" habe sich "durch politische und praktische Implikationen verzögert", erklärte ein Otto-Sprecher am Donnerstag in Hamburg. Der Bau der Fabrik sollte eigentlich im März 2010 beginnen, in diesem Jahr sollten die ersten Kleidungsstücke aus der Fabrik für Otto-Kunden erhältlich sein.