Streiks und Proteste haben am Mittwoch das Leben in der griechischen Hauptstadt Athen teilweise zum Erliegen gebracht. Den dritten Tag in Folge wurde aus Protest gegen die Sparpolitik der Regierung der öffentliche Nahverkehr bestreikt. Da weder U-Bahn noch Tram fuhren, kam es wie in den Vortagen zu riesigen Staus auf allen wichtigen Verkehrsachsen der Stadt. Hinzu kam ein 48-stündiger Ausstand der Taxifahrer, die gegen die geplante Öffnung ihres Berufsstands protestierten. Hunderte von ihnen demonstrierten vor dem Transportministerium gegen den Einsatz privater Busse, die einen Mindestdienst sicherstellen sollten.