Im Prozess um Anschläge auf WM-Fernseh-Zuschauer in Uganda mit 76 Toten hat das Gericht am Montag die Anklage gegen fünf der 19 Verdächtigen fallengelassen. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft die Klage gegen sie zurückgezogen, wie Richter Owinyi Dolo mitteilte. Unter anderem verließ der kenianische Menschenrechtsaktivist Al-Amin Kimathi das Hohe Gericht in Kampala als freier Mann. Er war im September 2010 in der ugandischen Hauptstadt festgenommen worden, wo er an Anhörungen gegen tatverdächtige Kenianer teilnehmen wollte. Menschenrechtsgruppen hatten Kimathis Festnahme als willkürlich angeprangert und seine Freilassung gefordert.