Kurzarbeit, der Abbau von Überstunden und Arbeitszeitkonten haben in der Wirtschafts- und Finanzkrise laut einer Studie einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert. Insgesamt seien in der deutschen Wirtschaft durch solche Instrumente zur konjunkturbedingten Verringerung der Arbeitszeit 3,1 Millionen Jobs gerettet worden, teilte die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag in Düsseldorf mit. Dies entspreche 7,7 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse. Damit habe sich der Arbeitsmarkt in Deutschland deutlich besser geschlagen als in anderen europäischen Ländern, wo die Arbeitslosigkeit zu Teil deutlich angestiegen sei.