Der Bundesrechnungshof hat einem Zeitungsbericht zufolge die laxe Auftragsvergabe vieler Bundesministerien an externe Berater kritisiert. So würden die meisten Aufträge an Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen nicht ordentlich ausgeschrieben und nicht ausreichend begründet, heißt es in einem Bericht des Rechnungshofs, aus dem die "Financial Times Deutschland" am Donnerstag zitierte. Die Begründung vieler Ministerien, der Beratungsbedarf bei der Arbeit an Gesetzentwürfen sei dringend und im eigenen Haus sei zu wenig Sachverstand vorhanden, ließen die Prüfer demnach nicht gelten.