Zwei rechtsextreme Skinheads müssen sich seit Montag vor dem Landgericht Stuttgart wegen versuchten Mordes verantworten. Laut Anklage sollen die 21 und 22 Jahre alten Männer im April vergangenen Jahres im Rems-Murr-Kreis eine Gartenhütte angezündet haben, in die sich fünf Migranten vor einer größeren Gruppe gewalttätiger Skinheads geflüchtet hatten. Die Opfer, die die Polizei per Handy alarmieren konnten, erlitten Rauchvergiftungen. Die Staatsanwaltschaft geht von einer ausländerfeindlichen Tat aus.