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News am 30.05.2012
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Regierung will als Folge von EHEC-Ausbruch Meldefristen verkürzen

Als Konsequenz aus der tödlichen EHEC-Epidemie in Deutschland will das Bundesgesundheitsministerium einem Zeitungsbericht zufolge die im Infektionsschutzgesetz vorgesehenen Meldefristen erheblich verkürzen.

Als Konsequenz aus der tödlichen EHEC-Epidemie in Deutschland will das Bundesgesundheitsministerium einem Zeitungsbericht zufolge die im Infektionsschutzgesetz vorgesehenen Meldefristen erheblich verkürzen. Nach Infomationen der "Lübecker Nachrichten" vom Donnerstag müssen Ärzte künftig innerhalb von 24 Stunden das Gesundheitsamt informieren. Die Meldung per Briefpost werde damit faktisch ausgeschlossen. Auch die Übermittlung von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestellen zum Robert-Koch-Institut will Minister Daniel Bahr (FDP) demnach deutlich beschleunigen. Sie solle künftig nicht mehr bis zu 16 Tage, sondern nur noch höchstens drei Tage dauern dürfen. Für die Zukunft strebe Bahr eine Datenbank-Lösung an.

AFP