Der Regisseur Christian Petzold kann seine eigenen Filme wegen seiner extrem selbstkritischen Haltung oft jahrelang nicht ansehen. Es gebe nach der Fertigstellung eines neuen Films immer viel Selbstkritik und eine ins "negative gewendete narzistische Kränkung", gestand Petzold am Donnerstag im Deutschlandradio Kultur. Seinen im Jahr 2000 entstandenen Film "Die innere Sicherheit" habe er erst vor drei Jahren wieder ansehen können. "Wenn ich einen Film anschaue, der erst zwei, drei Jahre alt ist, sitzt das Produktionstagebuch noch zu tief im Fleisch."