Reisende der Deutschen Bahn haben am Montagabend in Hamburg etwa vier Stunden in einem liegengebliebenen ICE ausharren müssen. Feuerwehr und Bahn-Notfallmanagement hätten entschieden, dass das Risiko einer Evakuierung auf der Strecke zu groß gewesen wäre, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit. Es hätten Stromschienen, Gleise und unwegsames Gelände überquert werden müssen. Die etwa 130 Passagiere des ICE München-Hamburg seien deshalb an Bord versorgt worden, bis die sehr schwierige Bergung abgeschlossen werden konnte. Stromabnehmer des Zugs hatten sich in der Oberleitung verfangen.