Das EU-Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) hat im vergangenen Jahr mehr Meldungen zu verdächtigen Waren herausgegeben als je zuvor. Die Anzahl stieg auf 8582 gegenüber 7711 im Vorjahr, wie aus dem am Dienstag in Brüssel vorgestellten Jahresbericht der EU-Kommission für das RASFF (Rapid Alert System for Food and Feed) hervorgeht. Die meisten Gefahren gingen 2010 von krankheitserregenden Mikroorganismen aus wie Schwermetallen, Allergenen und Mykotoxinen, also Giften aus Schimmelpilzen.