Die renommierte sunnitische El-Ashar-Universität in Kairo hat Syrien am Montag zu einem "Ende des Blutvergießens" aufgerufen. "El Ashar hat lange gezögert, die Situation in Syrien aufgrund ihrer Sensibilität anzusprechen", erklärte der Imam der Institution, Ahmed el Tajjeb, in einer von der staatlichen ägyptischen Nachrichtenagentur Mena verbreiteten Erklärung. Die Situation habe aber inzwischen "eine Grenze überschritten", weshalb es keine andere Lösung gebe, als "dieser arabischen und islamischen Tragödie" ein Ende zu setzen.