Um Versorgungslücken bei der Stilllegung der ältesten Atomkraftwerke in Deutschland zu vermeiden, schlägt Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) eine sogenannte Kaltreserve vor: Ein bis zwei Atomkraftwerke müssten "für eine gewisse Zeit im kalten Stand-by-Modus bleiben und nicht sofort zurückgebaut werden", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Samstag. Sie blieben heruntergefahren, erhielten sich aber die Fähigkeit, innerhalb kurzer Zeit wieder hochgefahren zu werden. Die Atomaufsicht müsse aber prüfen, ob das Sicherheitsrisiko dieser Kraftwerke geringer wäre, betonte Rösler.