Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) wirft Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) vor, mit seinen Sparplänen die Gesundheitsversorgung der Menschen in Deutschland zu gefährden. Im Ministerium werde "sehr sensibel über Auswirkungen für Zahnärzte, die Pharmaindustrie, private Krankenversicherungen und Hausärzte nachgedacht", sagte sagte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum der Berliner Zeitung (Freitagausgabe). Nur die Kliniken würden "richtig hart rangenommen". 20.000 Stellen müssten abgebaut werden, wenn Röslers Pläne in ihrer jetzigen Form umgesetzt würden. Durch den Spardruck werde die Gefahr von Fehlern durch das Personal steigen.