Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) setzt auf der UN-Klimakonferenz in Durban auf eine Allianz mit Entwicklungsländern und kleinen Inselstaaten, um doch noch Fortschritte beim globalen Klimaschutz zu erreichen. Wegen ihrer besonderen Anfälligkeit für die Folgen der Erderwärmung seien diese Staaten "die natürlichen Verbündeten" Deutschlands und der EU beim Versuch, eine Senkung der Treibhausgas-Emissionen zu erreichen, sagte Röttgen am Mittwoch am Rande der Verhandlungen. Sie könnten aber zugleich in besonderem Maße Einfluss auf China ausüben, verbindlichen Reduktionszielen zumindest mittelfristig zuzustimmen. Positiv äußerte sich Röttgen in diesem Zusammenhang über Südafrikas Präsident Jacob Zuma, der sich zu solchen Verpflichtungen im Grundsatz bereit erklärt hatte.