Drei Monate nach Beginn der Proteste in Syrien hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) Zugang zu den Unruheregionen erhalten. Die syrische Regierung habe "umfassenden Zugang" gestattet, erklärte IKRK-Präsident Jakob Kellenberger am Dienstag in Genf. Kellenberger hatte sich am Sonntag mit dem syrischen Ministerpräsidenten Abdel Safar und Außenminister Walid Muallem getroffen. Dabei sei es "ausschließlich um humanitäre Fragen" gegangen, hieß es in der Erklärung. Neben dem IKRK sei auch dem syrischen Roten Halbmond Zugang zu dem Unruhegebiet zugesichert worden.