Bei der Reinigung von hoch radioaktiv verseuchtem Wasser im japanischen Unglückskraftwerk Fukushima hat die Betreibergesellschaft Tepco einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nur fünf Stunden nachdem in Reaktor 1 am Freitagabend erstmals eine Wasserwiederaufbereitungsanlage zum Einsatz kam, zeigten sich womöglich wegen einer höher als erwarteten Strahlenbelastung erste Schäden an dem System. Ein Teil der Anlage habe bereits kurz nach Mitternacht die Grenzen seiner Kapazität erreicht und müsse ausgetauscht werden, teilte ein Tepco-Vertreter am Samstag mit. Ursprünglich hatte der Kraftwerksbetreiber damit gerechnet, dieses Teil mindestens einen Monat lang einsetzen zu können.