Im Genehmigungsverfahren zur Duisburger Loveparade soll die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen unter dem früheren Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) einem Medienbericht zufolge Druck auf die Stadt Duisburg ausgeübt haben. Das berichtete das Nachrichtenmagazin "Focus" am Samstag in einer Vorabveröffentlichung unter Berufung auf ein Besprechungsprotokoll zum ersten Planer-Treffen für die Techno-Party am 2. Oktober 2009. Demnach betonte der städtische Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe, dass Rüttgers "in der Vergangenheit bereits eine Aussage getroffen habe, dass die Loveparade in Duisburg stattfinden sollte". Eine Absage könne daher "lediglich aus gravierenden Sicherheitsbedenken erfolgen".