Rund 400 Gefangene in Kirgistan haben sich aus Protest gegen ihre Haftbedingungen den Mund zugenäht. Die Inhaftierten in zwei Anstalten wollten damit mehr Bewegungsfreiheit erreichen, sagte der Chef der kirgisischen Justizvollzugsanstalten, Scheischenbek Baisakow, am Dienstag in der Hauptstadt Bischkek. Diese Forderung werde niemals erfüllt werden, betonte Baisakow - "sollen sie sich doch alle den Mund zunähen", fügte er hinzu.