Verbraucher sollen vorerst keine höheren Rundfunkgebühren für ARD, ZDF und Deutschlandradio zahlen. Die Gebühr soll trotz einer millionenschweren Finanzlücke der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei 17,98 Euro bleiben, wie die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) am Dienstag in Mainz mitteilte. Die KEF stellte für den Zeitraum von 2013 bis 2016 für ARD, ZDF und Deutschlandradio einen ungedeckten Finanzbedarf von 304 Millionen Euro fest. Die Sender hatten sogar einen Bedarf von rund 1,4 Milliarden Euro angemeldet.