Von den Waldbränden in Russland sind nach Angaben der Regierung in Moskau keine Atomanlagen mehr direkt bedroht. Zwar seien in dem brennenden Naturpark in der Nähe der Atom-Forschungsanlage in Sarow, 500 Kilometer östlich von Moskau, die Feuerwehrleute weiter im Einsatz, die Brände bedeuteten jedoch "keine Bedrohung für potenziell gefährliche Einrichtungen", erklärte Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu am Samstag. Auch am Forschungsreaktor von Sneschinsk und an der Wiederaufbereitungsanlage Majak im Ural seien die Brände unter Kontrolle. "Die potenziell gefährlichen Einrichtungen werden zuverlässig geschützt", teilte er mit.