Die russischen Atomkraftwerke sind einem offiziellen Bericht zufolge nur unzureichend auf Naturkatastrophen wie beispielsweise Erdbeben vorbereitet. Die "bauliche Stabilität der meisten Kraftwerke" entspreche nicht den "derzeitigen Anforderungen", heißt es in einer von der Regierung in Auftrag gegebenen Untersuchung, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Dem Papier zufolge wurden in den zehn russischen Atommeilern mit ihren 32 Reaktoren insgesamt 30 Schwachstellen festgestellt. Sie beträfen sowohl die Sicherheit der Kraftwerke bei extremen Naturereignissen als auch unzureichende Notfallpläne für den Katastrophenfall.