Die russische Justiz hat eine zehnjährige Haftstrafe gegen eine Oppositionsaktivisten wegen angeblichen Drogenhandels aufgehoben. Ein Gericht im westrussischen Smolensk ordnete am Mittwoch aber zugleich an, dass Taissa Ossipowa bis zu einem neuen Prozess in Haft bleiben müsse. Vor drei Wochen hatte Staatschef Dmitri Medwedew auf den Fall angesprochen eingeräumt, dass die Beweise womöglich fingiert waren.