Die russischen Behörden haben im Hafen von St. Petersburg mehr als 250 aus Deutschland geschmuggelte Waffen aus einer historischen Sammlung beschlagnahmt. Die aus dem 19. Jahrhundert und vom Anfang des 20. Jahrhunderts stammenden Waffen hätten einen Gesamtwert von mehr als acht Millionen Rubeln (190.000 Euro), teilte der russische Zoll am Dienstag mit. Die Ladung war in einem Lastwagen verstaut, der per Schiff in St. Petersburg eintraf. In dem Lkw befanden sich den Angaben zufolge 184 Pistolen der Fabrikate Beretta, Mauser, Colt und Nagant, 19 Maschinengewehre und vier Gewehre. Die Waffen seien beim Zoll als "Waren des täglichen Bedarfs" deklariert gewesen. Die Behörden nahmen strafrechtliche Ermittlungen auf.