Der Chef des Energiekonzern RWE, Jürgen Großmann, hat von der Bundesregierung eine Entschädigung für die Energiewende und den darin enthaltenen Atomausstieg bis 2022 verlangt. "Wir wollen eine Kompensation für Vermögensschäden, die die Politik verursacht", sagte Großmann der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ("FAS"). Derzeit werde mit Hilfe der Gerichte nach einem "fairen Ausgleich" gesucht, sagte Großmann. Die Höhe der Forderungen bezifferte der RWE-Chef nicht, betonte jedoch, dass allein das von der Bundesregierung verhängte Moratorium den Energiekonzern 150 Millionen Euro gekostet habe.