In die durch das Buch einer strengen US-chinesischen Mutter ausgelöste Debatte um asiatische und westliche Erziehung hat sich auch Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin eingeschaltet. Im "Tagesspiegel" vom Samstag lobte Sarrazin das strenge chinesische Bildungssystem und empfahl, "sich seine positiven Wirkungen anzusehen". "Vor die Wahl gestellt, dass ein Kind zuhause vor dem Fernseher verblödet, finde ich es besser, dass die Kinder eine verpflichtende Ganztagsschule haben, mit einem geregelten Freizeitangebot und einer Hausaufgabenbetreuung".