Der bisherige Schuldenerlass für Griechenland ist nach Einschätzung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) möglicherweise nicht ausreichend. "Möglicherweise sind wir im Juli von einem zu geringen Prozentsatz der Schuldenreduktion ausgegangen", sagte Schäuble der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Endgültig könne dies allerdings erst beurteilt werden, wenn der für Ende Oktober erwartete Bericht der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank(EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) vorliege. Es gebe ein "hohes Risiko, dass sich diese Krise weiter zuspitzt und ausbreitet", warnte der Minister.