Schmutzige Socken könnten einem Wissenschaftler zufolge bei der Eindämmung von Malaria helfen. Ein Experiment habe ergeben, dass Mücken, welche die Krankheit übertragen, sich mehr von müffelnden Socken angezogen fühlen als von einem schlafenden Menschen, sagte Fredros Okumu vom Ifakara-Gesundheitsinstitut in Tansania am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Bei der Untersuchung sei verglichen worden, wie viele Mücken in ein Haus mit einem schlafenden Menschen und wie viele von ihnen in ein Haus mit verschiedenen Gegenständen flogen. Wenn die Plagegeister sich auf stark nach Schweiß riechenden Socken niederließen, könnten sie dort mit Insektenspray getötet werden.