Die Zahl der Überschwemmungsopfer in den Hochwassergebieten im Südosten Brasiliens hat sich weiter erhöht. Mindestens 655 Menschen kamen nach jüngsten Angaben in Fluten und Schlammlawinen ums Leben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Agencia Brasil am Montag meldete. Etwa 120 Vermisste gebe es, berichtete die Zeitung "Folha de São Paulo" unter Berufung auf Behördenvertreter. Mehr als 1500 Retter, darunter Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleute, waren auf der Suche nach Überlebenden und Toten. Auch hunderte Freiwillige beteiligten sich an den Arbeiten. Besonders betroffen waren die Städte Nova Friburgo und der Nachbarort Teresópolis mit insgesamt mehr als 560 Toten. Mehr als 13.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.



