Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat angekündigt, den Einsatz von Familien-Hebammen in Deutschland auszuweiten. Es sei wichtig den Müttern möglichst früh Hilfen schon während der Schwangerschaft anzubieten, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag im Deutschlandradio Kultur. Deshalb sei im geplanten Kinderschutzgesetz der Bundesregierung vorgesehen, dass Familienhebammen nach der Geburt eines Kindes bestimmte Familien ein Jahr lang medizinisch und sozial betreuen könnten. Der Bund werde für die Familienhebammen 30 Millionen Euro im Jahr ausgeben, um eine neue bundesweite Infrastruktur zu schaffen. Die Ministerin will den Gesetzentwurf am Dienstag vorlegen.



