Der ehemalige Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Winfried Hassemer, hat die Methoden mancher Auskunfteien zur Ermittlung der Kreditwürdigkeit kritisiert. In einem am Freitag vorab veröffentlichten Interview mit dem "Spiegel" wandte sich Hassemer etwa gegen die Analyse von Vornamen und Adressen. "Das Kalkül ist denkbar einfach: Zu bestimmten Zeiten haben eher arme Leute ihren Kindern bestimmte Vornamen gegeben", sagte er. Wer Kevin heiße, der habe einen Malus; "wer in einer armen Gegend wohnt, wird unter einen Generalverdacht geraten."



