Die eingeschlossenen Kumpel in Chile sollen bei den Rettungsarbeiten helfen. Für Notfälle werden sie in Schlachtfeld-Medizin geschult.
Die in Chile eingeschlossenen Bergleute sollen sich nun mit einer Ausbildung in Schlachtfeld-Medizin gegen Notfälle bei den Rettungsarbeiten wappnen. Drei oder vier der Kumpel würden in "innovativen Techniken" geschult, die von der US-Armee im Irak und in Afghanistan eingesetzt würden, sagte der Chef der chilenischen Marine, Andres Llarena, der Tageszeitung "La Tercera" (Mittwochausgabe). Dies beinhalte die Behandlungen von blockierten Atemwegen, offenen Brüchen und schweren Blutungen. Nötig sei das Training, weil die Bergleute bei den Rettungsarbeiten helfen müssten, große Mengen Erde und Geröll zu bewegen. Dabei seien schwere Unfälle nicht ausgeschlossen.
Die 33 Bergleute sind seit einem Monat in 700 Metern Tiefe gefangen. Die Retter versuchen über mehrere Bohrungen zu ihnen vordringen. Ihre Befreiung kann sich aber noch bis November oder Dezember hinziehen.